Über mich

Vor mehr als 20 Jahren begann ich in der klinischen Pathologie zu arbeiten. Nach meiner Facharztprüfung an der Humboldt-Universität zu Berlin in Deutschland begann ich 2004, mich am Oskar-Ziethen-Krankenhaus in Berlin, einem der deutschen Mammazentren, speziell der Mammapathologie zu widmen. 2005-2015 arbeitete ich in Växjö als Oberärztin und verantwortliche Mammapathologin. Seit 2015 bin ich als Oberärztin im Institut für klinische Pathologie des Regionkrankenhauses Kalmar, als eine von drei Mammapathologen, tätig. Gleichzeitig mit der neuen Anstellung in Kalmar widme ich mich in der Universität in Lund einem Forschungsprojekt mit dem Schwerpunkt Mammakarzinom. Mein besonderes Interesse gilt den tumorinfiltrierenden Lymphozyten (TILs). Meine Forschung basiert auf einer großen prospektiven Kohortenstudie, die 1990 in Südschweden etabliert wurde. In dieser Studie sind bisher 1500 Mammakarzinomfälle aufgetreten, die ich innerhalb von fünf Jahren begutachtet und nach aktuellen internationalen Standards klassifiziert habe. In meiner klinischen Tätigkeit widme ich mich mehr als die Hälfte meiner Arbeitszeit der Mammadiagnostik und diagnostiziere mehr als 50 neue Mammakarzinomfälle pro Jahr. Hiermit erfülle ich die Anforderungen der European Society of Breast Cancer Specialists (EUSOMA) als Mammapathologin. Durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen und Kongressen sowie Literaturstudium halte ich mich ständig auf dem laufenden Stand.

Die Klinische Pathologie in Kalmar scheint die erste Pathologie der Welt zu sein, die seit 2008 digitalisierte histopathologische Schnitte in der Routinediagnostik anwendet. Heute werden in Kalmar alle histopathologischen Schnitte gescannt. Als verantwortlichen Pathologin im Institut für die digitale Pathologie bin ich ständig bemüht die Entwicklung voranzutreiben. Seit dem Herbst 2021 bin ich Teil des schwedenweiten Projektes Swedish AI Precision Pathology (SwAIPP), um mit meinen langjährigen Erfahrungen als Mammapathologin dazu beizutragen, ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basiertes Hilfsmittel zur Mammadiagnostik zu entwickeln.

Durch meine etwa 30-jährige Erfahrung als Hobbyfotografin in Kombination mit meiner Erfahrung als Pathologin und einer erstklassigen Ausrüstung zum Anfertigen von Histologie- und Cytologiebildern steht hochqualitativen Histo- und Cytologiebildern zum Beispiel für wissenschaftliche Publikationen nichts mehr im Wege.

Mit diesem Hintergrund bin ich die richtige Partnerin für Sie, wenn Sie Hilfe in Ihrer Mammakarzinom-Forschung, Entwicklung KI-basierter Lösungen in der Mammakarzinomdiagnostik, aber auch beim Erstellen hochqualitativer Histo- und Cytologiebilder benötigen.

Ich freue mich darauf, mit Ihnen in Kontakt zu treten!

Wichtige Eckpunkte in meinem Lebenslauf

1997 Disputation, Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland
2010-2014 Medizinische Leiterin der Klinischen Pathologie/Cytologie im Krankenhaus Växjö
2014-2019 Vorstandsmitglied der Schwedischen Gesellschaft für Pathologie
2015 Prüferin Halbzeitkontrolle, Doktorbeit von Björn Isfoss „Histopathologische Charakterisierung von Stammzellen für Mammaepithel und Stroma", Betreuer Prof. Håkan Olsson
2020 Halbjahreskurs: English research writing, Linnéuniversität Växjö
1999- Teilnahme an Symposien, auch als Vortragende
1990- Spezialinteresse Fotografie: www.utesbilder.se

 

Publikationen

Association analysis identifies 65 new breast cancer risk loci. Michailidou, K et al.
Nature. 2017 Nov 2;551(7678):92-94. doi: 10.1038/nature24284. Epub 2017 Oct 23.PMID: 29059683

Polygenic Risk Scores for Prediction of Breast Cancer and Breast Cancer Subtypes. Mavaddat, N et al. Am J Hum Genet. 2019 Jan 3;104(1):21-34. doi: 10.1016/j.ajhg.2018.11.002. Epub 2018 Dec 13.PMID: 30554720

Co-Autor in Capture „Hemangioma of the breast“ to the Encyclopedia of Pathology, edited by Han van Krieken, Springer,
2018 Jun 20:e DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-319-28845-1_4753-1

Genome-wide association study of germline variants and breast cancer-specific mortality. Escala-Garcia, M et al. Br J Cancer. 2019 Mar;120(6):647-657. doi: 10.1038/s41416-019-0393-x. Epub 2019 Feb 21.PMID: 30787463

Physical activity and survival following breast cancer. Johnsson, A et al. Eur J Cancer Care (Engl). 2019 Jul;28(4):e13037. doi: 10.1111/ecc.13037. Epub 2019 Mar 21.PMID: 30895677

Tumour-infiltrating lymphocytes as a prognostic and tamoxifen predictive marker in premenopausal breast cancer: data from a randomised trial with long-term follow-up.
Lundgren, C et al. Breast Cancer Res. 2020 Dec 23;22(1):140. doi: 10.1186/s13058-020-01364-w.PMID: 33357231

Common variants in breast cancer risk loci predispose to distinct tumor subtypes. Ahearn, TU et al. Breast Cancer Res. 2022 Jan 4;24(1):2. doi: 10.1186/s13058-021-01484-x.PMID: 34983606

Genome-wide interaction analysis of menopausal hormone therapy use and breast cancer risk among 62,370 women.
Wang, X et al. Sci Rep. 2022 Apr 13;12(1):6199.
doi: 10.1038/s41598-022-10121-2.

Middha P. et al. Gene-environment interactions and breast cancer risk. Int J Epidemiol (submitted)

Ute K, Hubert M, Elisabet E (2022) Guillain-Barré Syndrome and vasculitis-like changes following severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 Vaccination, chemotherapy, and Rituximab. J Med Case Rep Case Series 3(14): https://doi.org/10.38207/JMCRCS/2022/DECB20031401104